Cool Down - Abkühlen mit der Natur

8. Juli 2026 Philipp Schmid

Die Hochschule Luzern hat im Projekt „Cool Down“ untersucht, wie man für Menschen die Sommerhitze erträglicher machen kann – und zwar ohne Klimageräte die Städte zusätzlich aufheizen.

Dafür wurden verschiedene Ideen getestet, die direkt im Raum oder am Körper wirken. Das Besondere: Man hat die Sinne der Bewohner von Seniorenheimen angesprochen, um ihnen Abkühlung zu verschaffen. In den Zimmern wurden Pflanzen, Farbe, Duft, Licht und Textilien angeboten. Das Resultat war verblüffend: Bei einigen Teilnehmenden veränderten multisensorische Reize das subjektiv empfundene Temperaturgefühl.

 

Ein neuer Ansatz, um Innenräume zu kühlen
Dieser Forschungsansatz baut auf der Idee auf, dass bestimmte Reize für unsere Sinne steuern können, wie stark wir Hitze empfinden. Wenn man verschiedene dieser Reize – zum Beispiel Pflanzen, Gerüche, Farben und bestimmte Stoffe – miteinander kombiniert, kann ein deutlich stärkerer Eindruck von kühlender Frische in Räumen entstehen.

Das Ganze passiert durch bestimmte Abläufe bei der Wahrnehmung in unserem Gehirn. Dadurch kann die gefühlte Temperatur um bis zu mehrere Grad Celsius niedriger sein als die tatsächlich gemessene Temperatur im Raum.

«Steigende Temperaturen fordern neue Wege im Gebäudemanagement. Creaplant sucht bewusst den Schulterschluss mit der Forschung, um zukunftsfähige Lösungen in die Praxis zu bringen.»
Philipp Schmid, Leiter Vertrieb Creaplant
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